Hochsensibilität

Hochsensibilität

 

bedeutet, dass die fünf Sinne viel stärker ausgeprägt sind, als bei anderen Menschen. Die Umgebung wird intensiver wahrgenommen und dies führt leicht zur Reizüberflutung. Hochsensible Menschen brauchen mehr Auszeiten, um sich von den ganzen Sinneseindrücken erholen zu können. Gönnen sie ihrer Hochsensibilität diese, dann werden sie oft vom Umfeld als Mimosen oder empfindlich abgestempelt. Deshalb empfinden manche ihre Hochsensibilität als Last und geben ihren Instinkten nach Ruhe und Entspannung nicht nach, um nicht unangenehm aufzufallen. Dies kann zwangsläufig zur Erschöpfung und zur Überempfindlichkeit führen.

Gerade Männer haben  Schwierigkeiten mit ihrer Hochsensibilität, da diese „weiche“ Wesensart gesellschaftlich noch nicht wirklich akzeptiert wird. Ein hochsensibler Mann gerät in den Zwiespalt als „nicht männlich“ angesehen zu werden. Darum neigen manche Männer dazu, ihre Hochsensibilität zu überspielen und leiden im Stillen sehr darunter, gegen ihr Naturell zu handeln.

Hochsensible Kinder fallen durch ihr zurückhaltendes Wesen und leichte Schreckhaftigkeit auf. Sie leben gerne in Traumwelten und sind häufig Einzelgänger, da es ihnen oft zu laut um sie herum ist. Richtig verstanden „tauen“ auch diese Kinder auf, wenn man ihnen genug Rückzugsmöglichkeiten gibt und mit Verständnis auf sie eingeht.

Hochsensiblität ist keine Schwäche, sondern eine Stärke, wenn man im Einklang  mit dieser Gabe lebt und sehr gut auf sich achtet. Im Coaching werden wir Lösungen finden, diesen wunderbaren Persönlichkeitsanteil zu akzeptieren, sinnvoll damit umzugehen und sich selbst zu schützen.

Unter Checklisten findest du einen Download, in dem Merkmale der Hochsensibilität aufgeführt sind.

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